Bjerringbro
Hej!
Seit November 2025 gibt es erstmalig für die 7. Klassen einen 5-tägigen Austausch mit unserem Nachbarland Dänemark, was viele von euch sicherlich schon von Ferienaufenthalten kennen werden.
Doch wie sieht der der Alltag an einer dänischen Schule aus? Wie wohnt man, wenn man nicht in einem Ferienhaus lebt? Was gibt es dort zu essen? Was gibt es außer Dünen und Wasser zu sehen?
All das könnt ihr bzw. konnten einige von euch nun erfahren.
Dabei steht natürlich der zwischenmenschliche Austausch im Mittelpunkt und eventuell entstehen sogar intensive Freundschaften, wie es auch bei uns der Fall war. Sprachlich bewegt ihr euch vor allem im Englischen, da ihr meist kein Dänisch sprecht und die dänischen Schüler*innen erst anderthalb Jahre Deutschunterricht hatten.
Allerdings wollen wir vor dem nächsten Austausch einen kleinen Dänisch-Kurs anbieten:)
Die Nørreå Friskole ist eine Privatschule mit z.Zt. 116 Schülerinnen und Schülernvon der 0. bis 8. Klasse. Neben dem Besuch des Unterrichts (sockfuß, mit morgendlichem Singen oder Sport und mit 2 Stunden Schachunterricht in der Woche) stand bei uns ein Ausflug nach Aarhus auf dem Programm.
Ein weiteres Abenteuer war die Fahrt (und wird sie wohl auch bleiben) sowohl mit der deutschen als auch der dänischen Bahn. Doch wir haben es gemeistert und freuen uns nun auf den Rückbesuch im März!
Erfahrungsberichte
Hinfahrt und Rückfahrt:
„Als wir uns um 6:00 Uhr morgens am verschneiten Kieler Bahnhof trafen, war die Vorfreude groß. Allerdings verpassten wir direkt unseren Anschlusszug In Rendsburg, so dass wir in Flensburg 2 Stunden warten mussten.
Nachdem wir endlich in unseren Zug nach Kolding gestiegen waren, wurden wir an der deutsch-dänischen Grenze im Zug nach unseren Pässen gefragt – zum Glück hatten sie alle parat.
Beim Umstieg in Kolding und Århus ging glücklicherweise auch alles gut, obwohl der ursprüngliche Zug von Kolding ausfiel und wir nun den kleinen Schlenker über Aarhus machen mussten. Um 14.35 Uhr waren wir am Zielort Bjerringbro angekommen. Von dort fuhr uns ein Bus zur „Norrea Friskole“, wo uns die Schülerinnen und Schüler ein Mittagessen gekocht hatten, welches wir in der Turnhalle gemeinsam mit unseren Austauschpartnerinnen und -partnern gegessen haben.
Bei der Rückfahrt hatten wir Glück: Der erste Zug hatte Verspätung, so dass wir den zweiten wohl nicht mehr bekommen hätten und so fuhr uns der tolle Busfahrer außer der Reihe zum Umsteigebahnhof, so dass wir pünktlich um 21:00 Uhr in Kiel ankamen.“ (Luis)
„Am Mittwochmorgen sind wir mit dem Bus nach Århus gefahren. Als Erstes waren wir im Moesgaard Museum, wo wir in kleinen Gruppen durch die verschiedenen Ausstellungen gelaufen sind. Danach waren wir in einem Bogen, der „Regenbogen“hieß, weil die Fenstergläser in verschiedenen Farben des Regenbogens verliefen. Anschließend waren wir in der „Gammel By“, einer kleinen Museumsstadt, in der man in verschiedene Geschäfte oder auch Wohnungen aus unterschiedlichen Zeitepochen gehen konnte. Als dann die Sonne unterging, sind wir auf das Dach des höchsten Kaufhauses, Salling genannt, das sehr schön weihnachtlich geschmückt war. Dann hatten wir noch anderhalb Stunden, um selber in Kleingruppen in der Stadt herumzulaufen.“ (Martje)
„Es war der letzte Morgen vor der Abfahrt. Wir fuhren wie jeden Morgen zur Schule, gingen für in die Sporthalle und machten ungefähr eine Stunde Frühsport. Wir spielten Spiele und machten eine kleine Choreographie. Jetzt, da wir alle ausgepowert waren, konnten wir am Weihnachtsbasteln teilnehmen. Nach einer Weile wurde ein Kakaostand aufgebaut, an dem wir uns ein heißes Getränk holen konnten. Und dann wurde es langsam Zeit, uns zu verabschieden und um 14:30 Uhr ging die Fahrt nach Hause auch schon los.“ (Julius)
„Meine Gastfamilie war sehr aufgeschlossen. Mit den Eltern haben wir meistens englisch geredet, trotzdem waren sie sehr nett. Ich kann den Austausch auf jeden Fall weiter empfehlen, da es eine gute Erfahrung war, alleine in einem anderen Land klar zu kommen.“ (Martje)
„Ich war bei Asger und seiner Familie. Asger hatte einen großen Bruder, eine Katze und einen Hund. Wir haben etwas außerhalb der Stadt gewohnt. Es war sehr toll in Dänemark. Ich freu mich schon, wenn Asgar zu uns kommt.“ (Thies)
„Die beiden Museen in Århus fand ich sehr schön, vor allem das Freilichtmuseum und den Regenbogenturm, wo man schöne Fotos machen konnte. Generell ist Aarhus eine sehr schöne Stadt.“ (Tilda)
„Ich lebte die Zeit bei einer sehr netten Familie auf einem kleinen Bauernhof. Außerdem war ich mit meinem Austauschpartner bei seinem Tauchkurs. Insgesamt war ich bei einer netten tollen Familie.“ (Julius)
Voraussetzungen für die Teilnahme
- Sprachkenntnisse: Spaß am Englischen und Neugierde für Dänisch
- Neugierde auf neue Kulturen: Offenheit und Interesse für interkulturellen Austausch
- Engagement: Interesse an interkulturellem Austausch
- Bereitschaft: Die Bereitschaft, auch als Gastfamilie in Kiel zu fungieren und jemanden zu beherbergen. Jugendliche des anderen Geschlechts aufzunehmen, ist von Vorteil.
- Fragebogen: Das ausführliche Ausfüllen des Fragebogens ist wichtig, um eine möglichst passende Zuordnung der Austauschpartner zu gewährleisten.
Ansprechpartnerin ist Katharina Smalla







