Nach drei Jahren endet der Unterricht in unserer Außenstelle in der Landesunterkunft am Niemannsweg.
Seit 2024 haben Lehrkräfte der Hebbelschule dort Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren unterrichtet und gemeinsam mit ihnen einen besonderen Lernort aufgebaut. Die Familien kamen unter anderem aus Syrien, dem Irak, Iran, der Türkei, dem Jemen, Afghanistan, Nigeria und Armenien. Neben dem Spracherwerb standen handlungsorientiertes Lernen, künstlerische und sportliche Angebote sowie gemeinsame Aktivitäten im Mittelpunkt. Ausflüge und Projekte außerhalb der Unterkunft ermöglichten den Kindern, ihre neue Umgebung kennenzulernen und vielfältige Erfahrungen zu sammeln. Ein wichtiger Bestandteil war auch die Verbindung zur Hebbelschule. In gemeinsamen Projekten wie der Luk-AG verbrachten Schülerinnen und Schüler der 9. und 11. Klassen am Nachmittag Zeit mit den Kindern und Jugendlichen der Landesunterkunft. So entstanden Begegnungen zwischen den verschiedenen Lebenswelten und eine besondere Verbindung innerhalb unserer Schulgemeinschaft. Mit der Schließung der Landesunterkunft endet nun dieses besondere Kapitel der Hebbelschule.








