Seit März 2024 beschulen wir Kinder und Jugendliche aus Ländern wie Syrien, Irak, Iran, Türkei, Jemen, Afghanistan, Armenien und weiteren in der Außenstelle der Hebbelschule in der Landesunterkunft (LUK) am Niemannsweg. In einem sicheren Umfeld mit festen Bezugslehrkräften helfen wir ihnen, erste sprachliche Hürden zu überwinden. Unser Fokus liegt dabei nicht nur auf Wortschatz und Grammatik: Handlungsorientierter Unterricht sowie kreative und sportliche Aktivitäten bereichern den oft eintönigen Alltag in der Unterkunft und bieten den Kindern wichtige Abwechslung.
Unser Team – bestehend aus Sprachlehrkräften sowie je einer Kunst- und Sportlehrkraft – schafft Angebote, die es den teils
traumatisierten Kindern ermöglichen, ihre Potenziale zu entdecken, Erlebtes zu verarbeiten und neue Hoffnung zu schöpfen. Gerade beim künstlerischen Arbeiten öffnen sich viele Kinder und erzählen von ihren Erlebnissen während der Flucht. Manche berichten von traumatischen Ereignissen, wie Morden an Familienangehörigen, Femiziden, Blutfehden oder bewaffneten Überfällen in ihren Heimatdörfern. Solche Momente sind ein erster, wichtiger Schritt zur Traumabewältigung und zeigen die Bedeutung unserer Arbeit. Der gemeinsame Erfolg beim Lernen, Fortschritte im Spracherwerb und die Teilnahme an besonderen Aktivitäten stärken den Gemeinschaftssinn und das Selbstwertgefühl und schenken Freude sowie Mut für die Zukunft.
Hier ist unser großer Jahresrückblick mit Fotos von vielen Aktionen 😊







